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Junge karibische Innovatoren: Ihre Zukunft ist bereits in Reichweite

Aus den DIA-Laboren kommen neue kreative und nachhaltige Lösungen zur Bewältigung sozialer Herausforderungen in Jamaika, Trinidad und Tobago und der Dominikanischen Republik

Karibische Innovatoren: LASCO Foundation
Während einer Sondersitzung des DIA Lab-Programms bei der LASCO Foundation diskutierten von links: Dwayne Gutzmer (Institute of Law & Economics), Naketa West (Trust for the Americas), Jeanelle van Glaanenweygel (OAS), Eva Lewis (Citi Foundation), James ED Rawle und Professor Rosalea Hamilton (LASCO Chin Foundation), Swen Hayes (EHF Jamaica) die Erfolge und neuen Perspektiven für Jugendinnovationen in der Karibik

Im Herzen der Karibik nimmt dank der „DIA Urban Labs for Youth Innovation“, einer Initiative des Trust for the Americas in Washington mit Unterstützung der Citi Foundation, eine stille Revolution Gestalt an.
Diese Labore, die in Ländern wie Jamaika, Trinidad und Tobago sowie der Dominikanischen Republik betrieben werden, bieten jungen Menschen im Alter zwischen 16 und 29 Jahren Schulungen in neuen Technologien und Unternehmertum sowie Zugang zu Ressourcen, um innovative Ideen in konkrete Lösungen für ihre Gemeinschaften umzusetzen.
Das Ziel ist klar: Innovationen demokratisieren und sie auch jungen Menschen aus schwierigen Verhältnissen zugänglich machen.
Durch Mentorenprogramme, Brainstorming-Sitzungen und Startkapitalwettbewerbe werden die Teilnehmer auf dem Weg begleitet, aus einer einfachen Intuition ein nachhaltiges unternehmerisches Projekt zu machen.

Karibische Innovatoren: DIA-Gipfel 2024
Der DIA Summit 2024 stellt einen Treffpunkt für die Protagonisten des Jugendinnovations-Ökosystems in der Karibik dar: Die Veranstaltung bringt Institutionen, Stiftungen, Unternehmer und junge Changemaker zusammen, um Erfahrungen auszutauschen, lokale Netzwerke zu stärken und Strategien zur Ausweitung des DIA-Modells auf neue Gebiete Lateinamerikas und der Karibik zu diskutieren.

Greifbare Auswirkungen und viele Erfolgsgeschichten

Die bisher erzielten Ergebnisse sind signifikant. In Jamaika wurden über 4.700 junge Menschen geschult oder sensibilisiert, 285 innovative Projekte entwickelt und 208 im Rahmen von „Pitch Tank“-Wettbewerben finanziert.
In Trinidad und Tobago erhielten 776 Jugendliche eine Ausbildung, 300 Projekte wurden entwickelt und 60 erhielten finanzielle Unterstützung.
In der Dominikanischen Republik waren die Gemeinden Baní, Bonao und La Vega an dem Programm beteiligt, das Zugang zu fortschrittlichen Technologien sowie Schulungen in digitalen und unternehmerischen Fähigkeiten bot.
Einzelne Geschichten zeugen von der Wirkung dieser Programme. Candice Gordon, Gründerin von Shevielle Naturals, hat beispielsweise ihre Leidenschaft für Wellness in ein Unternehmen verwandelt, das natürliche Körperpflegeprodukte vertreibt und so zum Wohlbefinden ihrer Heimatstadt und Region beiträgt.

Karibische Innovatoren: DIA Labs
Die Pitch-Wettbewerbe von DIA Labs fördern Kreativität und Nachhaltigkeit und bieten jungen Unternehmern die Möglichkeit, ihre Ideen einer Expertenjury vorzustellen und Mikrofinanzierungen zu erhalten: Diese Veranstaltungen sind wichtige Momente, um lokale Talente zu fördern und Lösungen auszuzeichnen, die in der Lage sind, spürbare soziale Auswirkungen in städtischen und peripheren Kontexten zu erzielen.

Linda Eddleman: „Vertrauen und Unternehmertum“

Linda Eddleman, CEO des Trust for the Americas, betont die Bedeutung dieser Labore:

„Diese Programme vermitteln nicht nur technische Fähigkeiten, sondern erwecken bei jungen Menschen auch Selbstvertrauen und Unternehmergeist, was für den Fortschritt ihrer Gemeinschaften von entscheidender Bedeutung ist.“

Die Kombination aus technischer Ausbildung, finanzieller Unterstützung und Mentoring schafft ein fruchtbares Umfeld für soziale Innovationen und fördert Lösungen, die den lokalen Bedürfnissen entsprechen.

Auf dem Weg zu einer Expansion nach Lateinamerika

Angesichts des in der Karibik erzielten Erfolgs besteht das Ziel, das DIA Urban Labs-Modell auf andere Regionen Lateinamerikas auszuweiten. Ziel ist es, ein Netzwerk junger Innovatoren aufzubauen, die gesellschaftliche Herausforderungen mit Kreativität und Entschlossenheit angehen.
In einer Zeit wachsender Ungleichheit zeigen Initiativen wie diese, dass junge Menschen mit den richtigen Ressourcen und der richtigen Unterstützung zu Akteuren des Wandels werden und eine gerechtere und nachhaltigere Zukunft für ihre Gemeinschaften aufbauen können.

Karibische Innovatoren: Candice Gordon
Candice Gordon ist eine der jungen Unternehmerinnen, die aus DIA Labs hervorgegangen sind: Mit der Marke Shevielle Naturals hat sie eine Linie von Haut- und Haarpflegeprodukten auf Basis natürlicher und nachhaltiger Inhaltsstoffe geschaffen; Sein Projekt spiegelt die wachsende Nachfrage nach ganzheitlichen Wellnesslösungen und den positiven Einfluss wider, den ein lokales Unternehmen auf die Gesundheit der Bevölkerung haben kann.

Drei zentrale Einsichten, die besonders hervorzuheben sind:

Von Barbados aus ein Modell der Klimafinanzierung der Zukunft
Punta Bergantín ist das Innovationszentrum der Dominikanischen Republik
Bahamas zunehmend führend bei Innovationen im Finanzdienstleistungsbereich

Karibische Innovatoren: Mitchell De Silva
Mitchell De Silva, Vertreter des privaten Sektors in Trinidad und Tobago, nimmt aktiv an Treffen mit den Begünstigten des DIA Lab teil: Der Dialog zwischen institutionellen Interessenvertretern, Unternehmen und jungen Innovatoren ist unerlässlich, um die Kontinuität der in den Labors entstandenen Projekte zu gewährleisten und den Teilnehmern Sichtbarkeit, Kontakte und neue berufliche Möglichkeiten zu bieten.

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